Info

Das  Natürliche Lernen und Laising

zeigt uns, wo es in unserem Kulturkreis unüblich ist,  so zu lernen,  zu entscheiden oder in Beziehung zu treten, wie es die Natur in uns angelegt hat. Doch es  ist es notwendig, es erst einmal zu erkennen. Dafür muss man es erst einmal bewusst erleben. Bewusst werden kann es viel besser, wenn man das natürliche und heilsame erlebt hat und zwar in der Gruppe. Als soziales Wesen können wir tatsächlich viele Dinge erst durch Andere erfahren, auch wenn die Gesellschaft uns etwas von Indivualisten und Einzelkämpfern vormacht. Individuation ist nicht gleich Individualismus.


Wir wissen alle sehr viel, trotzdem entfalten weder wir, noch unsere Kinder ihr volles mögliches Potential. Das mag neben weiteren bekannten Faktoren auch an der Tatsache liegen, dass unser Kopf nur 40-60 Bits /s verarbeiten kann, unser restliches Bewusstsein mehrere Milliarden. Wir lernten bislang gesellschaftsbedingt, hauptsächlich unseren Kopf zum Lernen zu nutzen.

Das kannst Du ändern!

Um die Grundlage für Potentialentfaltung zu schaffen, wurden Module 1 – 4 entwickelt.  Die Module sind Ausbildungsetappen für Lernbegleiter für natürliches Lernen, oder Elemente für persönliches Wachstum. 1-3 sind die Grundlage für das, was wir als "lernen" kennen, das Erreichen eines Bildungsziels. Erreicht wird ein Bildungsziel mit dem nativen Lernen. ( siehe auch www.nativlernen.com oder nativ-akademie )


Die Kulturebene des Lernens wird natives Lernen genannt und ist im Natürlichen eingebettet und ist eine Fortführung des natürlichen Lernens.  Hierfür gibt es weitere Ausbildungsetappen und Vertiefungen, um zu erlernen, wie Wissen generiert werden kann ohne auf das zurückzugreifen, was in unserem Bildungswesen "Unterricht" genannt wird.


Während der Module und noch weit danach, entwickelt sich Freude und eine neue Haltung, denn Lernen, Integrieren erfüllt innerlich und gibt Klarheit und die  Möglichkeit sich  und sein Handeln zu erkennen.


Wir können bei unseren Kindern oder Schülern entspannter zusehen wie sie sich entwickeln, wenn wir selbst Verständnis für das natürliche Lernen  haben.  Dann sehen wir plötzlich das Tun und das Sein von uns und unseren Kindern und Schülern durch eine neue Brille.  Wir erkennen, wann sie lernen und erkennen auch, wann und wie wir daran anknüpfen können, um eine sinnvolle und natürliche Entwicklung zu begleiten.

Diese Brille färbt nicht, sie ist nur ein wenig schärfer eingestellt und je mehr wir trainieren im Natürlichen zu sein und jeden Tag lernend zu erleben, umso klarer sehen wir.  Umso entspannter werden wir.

Eigentlich ist es richtiger zu sagen, dass wir unsere Brillen mit denen wir die Welt und uns sehen, immer seltener benutzen.


So kommt es, dass der Erwachsene, der seine natürlich angelegte Synapsen – Autobahn wieder nutzt, nicht nur den Input, dem er sich öffnet, anders wahrnimmt und verarbeitet, auch der Output ( die Sichtweise, Empfindungsweise und damit die Reaktionen auf Dinge ) ändert sich und zwar in einer Art ewiger Wechselwirkung. 

Dieser Prozess ist  Lernen oder  Wach–s–tum wie er als natürlich verstanden werden kann und erst mit dem Lebensende, oder mit der Überzeugung ein breits Wissender zu sein, stoppt.


Neurowissenschaftlich ist natürliches Lernen Integration, Integration geschieht im Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften.

Arbeiten diese Hand in Hand, zusammen mit dem Präfrontalkortex, der das Wohlbefinden und die Bindungserwartung kontrolliert,  können unter guten Bedingungen Kreativität und Gesundheit sprudeln,  und nach  mannigfachen guten Erfahrungen tiefe Spuren im Gehirn  hinterlassen, die zur Resilienz  beitragen und Lernen nicht als „etwas was man tut“ bewerten,  sondern als etwas was ganz natürlich ist und daher leicht ist.

„Lehrer die mit dem Gehirn im Sinn unterrichten, erreichen ihre Schüler und Studenten besser,

und was sie ihnen beibringen hat mehr Bestand“  ( Daniel J. Siegel  Neurobiologe und Geistesforscher)

Natürlich ist auch, mit Begeisterung zu lernen. Begeisterung kann  nicht im Rahmen sozialer Unsicherheit

entstehen. Bindungsprobleme führen zu Lernproblemen. ( Neufeld )

Begeisterung kann  nicht unter Zeit – oder Leistungsdruck oder gar bei Angst vor Fehlern entstehen.

Natürlich kann auch keine Begeisterung entstehen, wenn man sich selbst nicht wahrnehmen kann in all diesen

Zusammenhängen.       

Für Begeisterung braucht es in erster Linie die Möglichkeit, sich selbst zu erleben, das traut man sich in

guten sozialen Zusammenhängen und ohne Druck. ( Hüther )

Begeisterung entsteht durch Impulse, die Motivationsanreize in einem übersichtlichen Feld bieten, und durch

den Raum der geboten wird, um sich durch Fehler asymptotisch dem Ziel zu nähern. Fehler – sofern man etwas

beim Lernen überhaupt so betrachten darf – sind notwendig und erwünscht, ein Zeichen des freien Geistes und

des selbstständigen Denkens.

In dieser Geisteshaltung sollte sich das Umfeld des lernenden Menschen  befinden, nicht nur sechs, oder acht

Stunden des Tages, sondern diese Haltung sollte eine Grundhaltung der gesamten Umgebung sein.

Um wieder dahin zu kommen, gibt est die Laising - Module oder Treffen und auch Pädagogen- und Elternausbildungen in GFK und Bindungspädagogik von Transparents. Daher wird auch die Schule kein Ort an dem Kinder getrennt von den Familien gesehen werden.


Was bedeutet eigenlich Lais? Es ist kein Eigenname, laisen wird in Kärnten zur Vorbereitung des Ackers im Frühjahr gesagt.

Der Bauer laist, wenn er die vorhandenen Furchen des Bodens nachzieht und den Acker für das gedeihen der Pflanzen be-sorgt.

So ziehen auch wir die (Synapsen) Furchen nach, die angelegt aber verschüttet sind und beleben den Acker unserer Möglichkeiten.


Es geht viel, viel weiter

als um das "Lernen an

sich und kann als be-

freiende Persönlichkeits-

ent - wicklung

ver-standen werden.


Dennoch kommen die

meisten erst einmal wegen

der Kinder, bleiben tun sie,

weil sie den Wert, den es

für ihr Leben hat,

scha(e)tz-en gelernt haben.



Jenseits von

Richtig und Falsch

gibt es einen Ort,

dort begegnen

wir uns

Rumi

SPIEGEL Lisa Engel